Star Trek Attack Wing – The Classical Movies Storyline Monat 1- The Wrath of Khan (inkl. S.S. Reliant und General Order Ressource)

Khaaaaaaaaan!!!

Die neue Organized Play (OP) Kampagne (The Classical Movies) startet mit dem Kit zum zweiten Star Trek Film „Der Zorn des Khan“. Dieser gilt – bis heute – als einer der besten Star Trek Filme, da sind sich viele Fans und sogar Kritiker einig. Viele bezeichnen ihn sogar als den besten Film der Reihe. Ich finde, dass er sich hier zumindest mit den Teilen IV (The Voyage Home) und VI (The Undiscoverd Country) auf einem Niveau bewegt. Letztere sind für mich persönlich einfach mehr Star Trek, als der doch sehr aktionlastige und militaristisch anmutende Star Trek II. Doch vielleicht sind es genau diese Elemente, die den Film so massentauglich gemacht haben, wie kein Star Trek Film es bis zum Reboot des Franchise im Jahre 2009 war.

In „Der Zorn des Khan“ wird Captain Kirk mit einem Widersacher konfrontiert, der ihm zumindest ebenbürtig erscheint. Nur unter größten Opfern kann Khan letztlich besiegt werden.

Am Ende des Films warpt die Enterprise in letzter Sekunde aus dem Mutara Nebel, knapp der Genesis Explosion entkommend, doch Spock, der Wissenschaftsoffizier und Jim Kirks bester Freund (neben „Pille“ McCoy), musste sein Leben opfern, um diese Flucht zu ermöglichen.

Der Zorn des Khan verbindet neben klassischen Star Trek Elementen (die Freundschaft zwischen Kirk, Spock und McCoy, der Opferbereitschaft für Freunde, usw…) Elemente des U-Boot-Kriegsfilms, klassischer Science-Fiction-Filme, aber auch des Grusel- und Action-Films.

Viele Elemente und Zitate, die heute als „catch-phrases“ für das Star Trek Universum stehen (etwa der Kobyashi Maru Test, „Khaaaaan!„, „Ich war es und werde es immer sein, Ihr Freund„…) stammen aus eben diesem Film.

Der Film war so stark, dass Elemente auch jahrzehnte später, im zweiten Film des Reboots des Star Trek-Universums „Into Darkness„, verwurstet wurden.

Mal sehen, was die WizKids aus dieser Vorlage gemacht haben:

Star Trek II – Der Zorn des Khan:

The Classic Movies – The Wrath of Khan (Month 1)

Your fleet encounters an enemy fleet outside of the Mutara Nebula. Being made up of mostly ionized gases, the static discharges contained within this interstellar dust cloud will not allow your ships’ sensors and shields to function properly while they are within the nebula. It will take high levels of skill, experience and intelligence to do battle within such an environment. Will your fleet have what it takes to enter into such a battle?

Each The Classic Movies – The Wrath of Khan OP Kit includes:

Die WizKids widmen dem Set eine eigene Preview: http://wizkids.com/attackwing/2016/03/29/classic-storyline-movie-preview-month-one-the-wrath-of-khan/Die Mission – Der Zorn des Khan:
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Die Sonderregeln kurz auf Deutsch zusammengefasst:

Schiffe außerhalb des Nebels können nicht in den Nebel feuern oder von Effekten anvisiert (targeted) und wiederrum von innerhalb des Nebels nicht attackiert oder anvisiert werden.

Das Nebel-Areal umfasst einen großen Teil der Spielfläche und wird durch Objective Marker aus dem Grundspiel abgesteckt (siehe Szenario-Aufbau-Regeln – verlinkt weiter oben im Text!). Die Schiffe starten außerhalb davon, im freien Raum.

Treten Schiffe im Spielverlauf in den Mutara Nebel ein, gibt es folgende Regeländerungen zu beachten:

Nachteile:

Im Mutara Nebel gelten Einschränkungen.

Angriffe sind grundsätzlich nur auf Reichweite 1 möglich;

Schiffe müssen beim Eintritt in den Nebel sämtliche Schilde deaktivieren und eventuell vorhandene Tarn-Marker ablegen;

Der Nebel sperrt die Zielerfassungs-, Scan- und Tarn-Aktionen.

Sekundärwaffen dürfen eingesetzt werden, selbst wenn sie eine Reichweitenbegrenzung auf Reichweite 2 bis 3 haben – die Angriffs-Beschränkung auf Reichweite 1 dauert allerdings an.

Als Folge des zu geringen Abstands beim Waffeneinsatz, erleidet bei einem solchen Angriff unter Umständen auch der Angreifer selbst Schaden. Und zwar wird der beim Gegner erzielte Schaden, um einen Schadenspunkt verringert dem eigenen Schiff zugeteilt.

Wenn eine Sekundärwaffe einer aktiven Zielerfassung bedurft hätte, darf sie im Mutara Nebel dennoch abgefeuert werden. Der Verteidiger erhält dann allerdings zusätzliche drei Verteidigungs-Würfel.

Auch Karambolagen sind im Nebel anders geregelt:
Schiffe werden bei einer Überlappung wie gewohnt anhand ihrer Schablonen zurückversetzt und platziert. Aber: das „rempelnde“ Schiff verliert nicht nur seine Aktions-Phase, sondern darf überhaupt keine Aktionen durchführen in dieser Runde!

Außerdem erleiden beide Schiffe zwei Schadenspunkte!

Dieser Schaden kann jedoch abgemildert werden: Jedes der an der Karambolage beteiligten Schiffe würfelt Ausweich-Würfel (entsprechend dem halben Captain Skill – es wird aufgerundet!). Für jedes erzielte Ausweichen-Resultat vermindert sich der Schaden um einen Punkt. Bei glücklichem Würfeln kann ein Schiff dem Kollisions-Schaden komplett entgehen.

Vorteile:

Sich im Mutara Nebel aufzuhalten bietet allerdings auch interessante Vorteile.

So würfelt jedes Schiff im Nebel dauerhaft zwei zusätzliche Verteidigungs-Würfel.

Jedes Schiff darf die Sensor-Echo-Aktion durchführen. Und das unabhängig davon, ob es die Aktion auf der Aktions-Leiste hat oder nicht!

Die genaue Ausgestaltung dieser Sensor-Echo-Aktion hängt  davon ab, wie schnell man diese Runde geflogen ist:

Fliegt man ein Manöver mit Geschwindigkeit 1, darf man frei wählen ob die Sensor-Echo-Aktion mit einer 1er-, 2er- oder 3er-Gradeaus-Schablone ausgeführt wird.

Ist man ein 2er-Manöver geflogen, stehen einem noch die 1er- und die 2er-Gradeaus-Schablonen zur Auswahl offen.

Bei einem 3er-Manöver eben nur noch die 1er-Gradeaus-Schablone zur Verfügung.

Wie man sieht, gilt es einiges zu beachten. Und das, was man liest, liest sich richtig gut. Und von dem ausgehend, was man im Netz an Erfahrungsberichten geliefert bekommt, spielt es sich auch so!

In diesem Kit stimmt also (thematisch zumindest) einfach alles. Die Mission ist thematisch, bspw. bildet die Beschränkungen der Zielerfassungs-Aktion den Film, insbesondere das Katz-und-Maus-Spiel zwischen Kirks Enterprise und Khans Reliant, super ab.

Viele Turnierspieler haben das Szenario als eines der bisher besten gelobt. Wie gehabt lassen sich das Szenario und die Regeln unter dem oben in der Kits-Inhaltsangabe versteckten Link kostenlos auf der Produktseite der WizKids abrufen.

Die Belohungen:
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Der Hauptpreis ist passenderweise eine neue Version der Reliant. Diesesmal für die Independent Fraktion (die Unabhängigen), mit der Schiffsbezeichnung S.S. Reliant. Es gibt einen neuen Khan (damit den dritten Khan des Spiels, nach dem aus der Reliant Erweiterung und dem legendären GenKhan) und mit General Orders eine starke Ressource.

Der Teilnahmepreis – General Orders:
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Dem Kit liegen wieder zehn doppelseitig bedruckte Ressourcen-Karten bei, die jeder Teilnehmer an einem Wrath of Khan (WoK) Turnier alleine dafür erhält, dass er dabei gewesen ist. General Orders (GO) kosten fünf Flottenpunkte und man platziert zu Spielbeginn fünf Kampfstationen-Marker auf der Regelkarte.

Während der Aktivierungsphase darf man, wenn ein feindliches Schiff in Reichweite 1-3 zu einem eigenen Schiff zum stehen kommt und zwar so, dass das eigene Schiff in dessen Feuerwinkel (hinterer oder vorderer) ist, neben das eigene Schiff einen der Kampfstationen-Marker packen, die auf der Ressourcen-Karte ruhen. Selbst wenn neben dem Schiff schon ein solcher liegt, ist dies erlaubt.

Die Ressource funktioniert unabhängig davon, ob das eigene Schiff die Kampfstationen-Aktion ausführen kann oder nicht und ist damit für Fraktionen wie die Romulaner und die Klingonen, denen der Zugriff auf die mächtige, weil Würfel-Qualität erhöhende Kampfstationen-Aktion versagt ist, besonders interessant. Diese Fraktionen bekommen sonst nur über spezielle Upgrade Karten limitierten Zugriff auf die Aktion (etwa über Admiral Mendak).

Dies fünf mal im Spiel umgehen oder verstärken zu können ist super. Für grade mal fünf Punkte ein echter Gewinn. Es wird sogar diskutiert im Netz, ob mehrere GO Marker in der gleichen Runde gespielt werden dürften. Die Antwort darauf ist allerdings negativ. Auch diese Karte unterfällt unter die sog. „May“ Regelung von W.O.R.F., so dass man nur einen Marker pro Runde von der Karte einsetzen kann. Ist die Karte leer, entfernt man sie aus dem Spiel. General Orders ist ein Gewinner unter den neueren Ressourcen und dürfte regelmässige Einsatzzeiten sehen.

Aktualisierung: Danke an Mimue6 aus der Neutralen Zone, der mich auf diese Auslegung hingewiesen hat und dessen Beitrag ich hier zitiere:

Hier als Übersicht die wichtigsten Punkte (wer zum Ergebnis will kann direkt runter scrollen)

General Orders sagt nichts dazu, ob man es mit mehreren Schiffe pro Runde benutzen darf. Das Wording sieht aus den ersten Blick so aus, als dürften mehrere Schiffe pro Runde den Effekt der Ressource triggern.
– Spieler verweisen auf das „May“-Ruling: Dieses besagt, dass „non-ACTION abilities“ nur einmal pro Runde triggern können.
– Beim Nachschlagen im aktuellen, überarbeiteten FAQ vom Hersteller findet sich allerdings folgender Satz:
„All cards that contain non-ACTION text abilities that are optionally triggered by a player may only be used once per round PER SHIP per card“ (Großschreibung durch mich)
– Das heißt für General Orders, dass jedes Schiff der eigenen Flotte den Effekt triggern kann, auch wenn es schon einen Battle Stations Token besitzt.

Offizielles FAQ: http://wizkids.com/…/star-trek-attack-wing-rules-for-tourn…/
General Order Ressource: http://weiterspielen.net/star-trek-attack-wing-the-classic…/

TL;DR: Der Effekt der Ressource General Orders kann pro Runde mehrmals von unterschiedlichen Schiffen ausgelöst werden und ist damit direkt mal um einiges attraktiver geworden.

Troztdem Damit ist das mal ein so richtig guter Teilnahmepreis.

Das Preis-Set – die Independent Reliant:
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Das Preis-Set – die S.S. Reliant – umfasst neben drei Papp-Bögen (mit wieder nicht allen Papp-Markern, die man braucht…) lediglich acht Spielkarten und damit eine Karte weniger, als die meisten anderen Preis-Sets.

Die Kartenbebilderung und -dicke ist allerdings eine Entschädigung. Die Karten sind dick und sehen dufte aus. Ich habe das Gefühl, dass die Bebilderung aus der BluRay Version des Films genommen wurden.

S.S. Reliant:
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Die Reliant ist und bleibt ein Schiff der Miranda Klasse. Damit kostet sie 20 Punkte (Spielwerte: 2 / 2 / 3 / 3) und behält auch in der hier vorliegenden Independent Version den Federation-Action-Bar. Auch das Manöverrad und die Schußwinkel bleiben gleich.

Die Ausstattungsmöglichkeiten sind zwei Crew-Karten und zwei Waffen-Karten. Die generische Version verzichtet jeweils auf einen dieser Slots und einen Schildpunkt (Kosten: 18 Punkte).

Die Sonderfähigkeit des Schiffes hat sich im Vergleich zur U.S.S. Reliant verändert und wurde Khans Charakter angepasst: Sie ist aggressiv.

Jetzt darf man bei Primärwaffenangriffen Würfel neu würfeln. Dazu muss man aktive Schilde deaktivieren. Also runterfahren. Sie kommen dann in der Endphase der Runde wieder zurück. Für jeden so deaktivierten Schildpunkt darf man einen Würfel neu würfen. Als passive Fähigkeit echt nett! Grade wenn man in einer guten Schußposition sein sollte.

Das Personal:
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Das Personal des Sets besteht – natürlich – aus Khan Singh und seiner rechten Hand Joachim.

Khan ist der Captain (Skill 7 für vier Punkte) und Joachim ist ein fünf Punkte teures Crew-Upgrade.

Dieser Khan ist damit der bisher schwächste, was den Captainskill angeht. Nicht aber in Bezug auf seine Captainsfähigkeit. Dazu gleich mehr. Er kostet vier Punkte und darf ein Elite Talent ausrüsten. Dem Set liegen direkt zwei Stück bei: Fire! und Ceti Eel. Diese beiden Teile kosten jeweils unglaubliche sechs Punkte.

Doch das ist halb so wild, denn dieser Khan hat einige Vorteile: Man darf ihm jedes Upgrade zuordnen, ohne dass Fraktionsstrafpunkte bezahlt werden müssten. Schon mal gut.

Außerdem darf man aber auch bis zu drei Karten auf dem Schiff verdeckt spielen. Diese Karten kosten dann aber auch jeweils „nur“ jeweils genau vier Flottenpunkte und werden vom Spieler aufgedeckt, wenn er sie einsetzen will. Die verdeckten Karten dürfen dabei einen Preis bis zu sechs Punkten haben.

Khan Singh versteckt diese Karten also nicht nur, er verbilligt sie auch. Das gilt natürlich auch für die beiden fies teuren Elite Uprades des Sets! Damit ist Khans Schiff grundsätzlich schwer(er) auszurechnen.

Joachim erlaubt eine neue, einmalige (discard) Aktion.

Man darf Joachim ablegen (discard) um den Captain Skill seines Schiffes um drei Punkte zu erhöhen („+3“). Sollte das eigene Schiff daraufhin als erstes feuern in der Runde, darf man als Bonus noch ein erwürfeltes Treffer Resultat in einen kritischen Treffer umwandeln. Stark, aber teuer. Gut, aber unter Khan Singh kostet die Karte ja unter Umständen immerhin nur vier Punkte…

Fire! passt auch super zu Khan Singh. Und den Ereignissen des Films.

Man darf die Karte bei einem Primärwaffen-Angriff (der Mutara Nebel lässt grüßen!) ablegen (discard) um einmalig zwei zusätzliche Angriffs-Würfel für diesen Angriff zu generieren. Wenn man möchte, darf man außerdem bis zu zwei Würfel neu würfeln. Nutzt man auch die Nachwürfel.Option, muss man einen Auxiliary Power Token (APT) neben sein Schiff packen.

Für sechs Punkte eigentlich ein (zu) teurer Spaß. Aber auch hier kann Khan Singh ja helfen… Außerdem konkurriert das Elite Talent ja auch noch mit dem zweiten des Sets: den Ceti Eels.

Die Ceti Eels erlauben es einmalig (discard) ein Schiff in Reichweite 1-3 während der Kampfphase zu einer Handlung zu zwingen. Diese muss der von den Ceti Eels betroffene Spieler aus drei Möglichkeiten auswählen:

Entweder muss das Schiff, wenn es an der Reihe ist, ein vom Ceti Eels Spieler ausgewähltes Schiff, welches sich im Feuerwinkel und in Reichweite des betroffenen Schiffes befinden muss, attackieren oder es darf diese Runde nicht angreifen und muss dafür seine Captain Karte deaktivieren (disable) oder wenn es doch angreifen will, darf es zwar normal angreifen, muss dafür dann aber nach diesem Angriff seine Captain Karte ablegen (discard).

Das alles ist unheimlich passend zu der aus dem Film bekannten Wirkung des Ceti Aals. Sowas finde ich ja großartig, auch wenn es spielstärkere Karten oder besser gepreiste Sachen gibt. Ich stehe einfach auf thematische Karten. Und hier wird Thematik schlicht und ergreifend ganz, ganz groß geschrieben.

Ein einzelnes Waffen-Upgrade, All Power to Phasers,  rundet das Set ab.

20160723_173412„I stab at thee!“

All Power to Phasers (APTP) geht in die gleiche Richtung wie die anderen Karten des Packs. APTP kostet stolze 5 Punkte und erlaubt bei einem Primärwaffen-Angriff einmalig (discard) zwei zusätzliche Angriffs-Würfel zu generieren. Kommt einem irgendwie bekannt vor, oder? Ich glaube ein Muster zu erkennen… Diesesmal bezahlt man für den Effekt nicht nur mit der Karte, sondern man muss auch alle seine noch aktiven Schilde runterfahren (disable). Im Mutara Nebel kann man sowas schon mal machen (siehe die Missions-Beschreibung).

Was auffällt ist, dass hier im Set vier Karten zur Auswahl stehen, von denen man allerdings nur drei Spielen kann (zwei davon sind Elite Talente). Ich spreche hier natürlich bei einer Spielweise „aus dem Pack heraus“.

Drei Karten… da war doch was: Genau, man kann genau diese drei Karten nehmen und sie mit Khan Singh verdeckt spielen und vor allem auf genau vier Punkte je Karte herunterpreisen. Ich finde es sehr gelungen, was die Designer hier abliefern. Nur schade, dass auf eine weitere Karte verzichtet wurde, so dass das Set eine Karte „zu dünn“ geraten ist. Hier wäre vielleicht noch ein Genesis Device cool gewesen. Auch wenn das Ding dann wahrscheinlich unausgeglichen stark gewesen wäre…

Fazit:
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Der Zorn des Khan ist auch als Event Kit eine super spannende und atmosphärisch dichte Veranstaltung. Die General Orders Ressource ist gut, die Mission ist es auch und auch das Preisschiff macht Spaß.

Gut, man muss halt eine Miranda Klasse im heimischen SpaceDock haben. Aber das dürfte bei den meisten Spielern der Fall sein. Zumindest bei denen, die schon seit Beginn des Spiels mit dabei sind. Schließlich waren in der Reliant Erweiterung (seinerzeit erschienen in der Initialen Welle 0, parallel zum Starter Set) ein paar echt coole Karten, die jeder (Föderations-) Flotte gut zu Gesicht gestanden haben.

Da es Khan zu kaufen gibt, ist es auch nicht so tragisch, Khan Singh zu einem Preis-Set Captain zu machen. Insbesondere, wo das Set schön, stark und thematisch, aber nicht unbalanciert oder übermässig stark geraten ist.

Leider hat das Set nur acht Karten. Ein Genesis Device fehlt. Hier wurde Potential ungenutzt liegen lassen. Vielleicht der einzige echte Kritikpunkt, an einem ansonsten durch und durch als gelungen anzusehenden thematischen OP Preis-Set. Gut, und dass die Miniatur fehlt, ist auch schade. Wer hätte nicht gerne eine silbere Miranda Klasse in der Flotte? ^^

Wer also ein solches Preis-Set in die Finger bekommen kann, sollte zuschlagen. Und die Mission ausprobieren. Das ist thematische Star Trek Raumkampf-Atmo pur! Da kann ich nur dringend raten, ab an die Weltraummatten und Weiterspielen… 🙂

Ich gebe jedenfalls offen zu, dass alleine die Besprechung des Materials aus diesem Kit bei mir dazu geführt hat, Den Zorn des Khan – unter der Woche, spätabends – in den DVD-Player stopfen und komplett anschauen zu müssen. Was hatte ich einen Spaß. Die WizKids haben hier eindeutig mehr richtig als falsch gemacht!