Star Trek Attack Wing – Einzelschiffserweiterungen bis Welle 1

Initial startete Star Trek Attack Wing (AW) mit einem großen Schwung von Einzelerweiterungen.

So kamen zeitgleich mit dem Starter gleich acht Erweiterungspacks auf den Markt.

Mit diesen acht Schiffen wurden die drei im Starter enthaltenen Fraktionen jeweils um zwei weitere Schiffe verstärkt und eine vierte Fraktion, die des Dominions, mit zwei eigenen Kreuzern eingeführt.

Kurze Zeit später erschienen dann auch schon die vier Schiffe der Welle 1.

Und Welle 2 steht schon unmittelbar vor der Tür.

Im Einzelnen bestand der Initial-Release, also die acht das Starter Set begleitenden Erweiterungen, aus folgenden Schiffen:

Föderation:

Enterprise (Kirks Schiff, auf Grund der Modellgröße gerne auch „Tinyprise“ genannt)

TOS Enterprise Inhalt

Reliant (Khans Schiff aus Star Trek II, inkl. Khan als Captain!!)

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Romulaner:

Valdore (neuer Schlachtkreuzer aus Star Trek Nemesis)

Valdore Erweiterung INhalt

Apnex (Forschungsschiff aus VOY)

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Klingonen:

Negh’Var (Flagschiff der TNG-Ära Klingonen, bekannt aus DS9)

Negh'Var Inhalt

Gr’oth (Das erste Klingonen Schiff aus TOS, ein D7 Kreuzer, links oben im Bild)

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Dominion:

Kraxon (Cardassianisches Schlachtschiff , Galor-Klasse, bekannt aus TNG, DS9 & VOY (im Hintergrund)

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Gor Portas (Breen Kreuzer aus der 7. Staffel DS9)

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Jeder Erweiterungs-Pack besteht aus einer zusammengebauten und bemalten Plastik-Schiffsminiatur (für deren Minis das in der Starter Set Rezension gesagte gilt) samt Basis und Aufsteller-Stäbchen.

Dazu kommen die Pappmarker und ein Kartensatz (Captain- und Upgrade-Karten).

Dabei sind die Schiffe und Karten nicht zufällig auf Blindboxen verteilt, wie dies bei Sammelkartenspielen, aber auch Miniaturenspielen aus dem Hause WizKids gerne der Fall ist.

Man bekommt angenehmerweise ein Set, von dem man vorher weiß, welches Schiff und welche Karten enthalten sind. Da die Sets durchsichtig sind, kann man sich sogar ein Schiff nach dem Zustand der Miniatur und des Bemalungsgrades aussuchen, wenn man denn vor Ort in einem niedergelassenen Spielwarenladen einkauft.

Die Anzahl der enthaltenen Karten ist unterschiedlich. Zwar hat jede gleiche Erweiterung den gleichen Kartensatz, aber nicht jedes Schiff hat gleich viele Karten dabei.

Spitzenreiter ist Kirks Enterprise. Diese Erweiterung bringt es auf stolze 17 Karten. Allesamt neu.

Ein Wert, den bisher (Stand Welle 2) keine andere Erweiterung erreicht hat.

Ein Satz Spielhilfen – zumeist bestehend aus zwei Missionskarten und ein paar zur Mission passenden Pappmarkern – runden die einzelnen Erweiterungspacken ab.

Die enthaltenen Missionen haben dabei jeweils einen direkten Bezug zu dem Schiff, in dessen Erweiterung sie zu finden sind und sie bestechen – häufiger als nicht – durch pure Star Trek Atmosphäre, in dem sie Momente aus den Filmen und Serien einfangen, die vielen Fans sehr gut im Gedächtnis sind. Und die nachzuspielen vielen Fans ungeheueren Spaß machen wird.

Nicht alle davon sind perfekt ausbalanciert, aber teilweise gehört das auch grade zum Reiz der Missionen: ich sage nur „Kobayashi Maru“, „Battle of the Mutara Nebula“ oder „Destroy the Scimitar“ (zu finden in den Enterprise-, Reliant- bzw. Valdore Erweiterungen). Drei „magische“ Momente der Star Trek (Film-)Geschichte die hier zum Spiel werden.

Das legendäre No-Win Szenario zu bestreiten und die Passagiere der Kobayashi Maru zu retten, Khan im Mutara Nebel beim Katz-und-Maus-Spiel zu besiegen oder Datas Opfer zu verhindern und die Scimitar mit den verbündeten Romulanern an der Seite zu vernichten.

Welcher Trekkie hätte nicht schon davon geträumt?

 

Ein kurzer Überblick über die acht Erweiterungen:

Die U.S.S. Enterprise Erweiterung:

Beispielschiffe Welle 0 (rechts)  und Welle 1(links)

Obgleich die U.S.S. Enterprise Erweiterung von der lächerlichen Größe des Modells her eigentlich den Eindruck erweckt, dass man sie – wenn überhaupt – als letzte Erweiterung der „Welle 0“ anschaffen möchte, bekommt man mit diesem Set doch ein Bündel von 17 weiteren Karten (inkl. zweier Missionskarten), auf die kein Föderationsspieler verzichten kann.

Unter anderem sind hier Captain Kirk und Spock, Scotty, Sulu und McCoy am Start und auch Uhura ist mit von der Partie! Eine Reihe weiterer, hochklassiger Karten runden diese Zusammenstellung ab. Captain Pike und ein namenloser generischer Captain runden die Zusammenstellung ab.

Auch wenn das Modell eine Frechheit vor dem Herrn ist, so reißen die Karten und die Mission das Ruder herum. Wer das Spiel ernsthaft betreiben will, braucht einfach Kirk (er bietet die Möglichkeit, zwei Elite Talente zu wählen und noch mehr an Bluff und Finesse) und die ihn begleitenden Elite Talente. Und auch die restliche TOS Crew ist eine tolle Ergänzung für jeden Spieler.

Die Constitution-Klasse Schiffe sind ein Klassiker des Sci-Fi-Genres. Sie spielen sich – von den Werten her schwächer als die anderen Schiffe der Föderation – in der Version als U.S.S. Enterprise aber, bekommt sie eine sehr nette Sonderfähigkeit, so dass sich das Schiff – zumindest im Missionsspiel oder größeren Gefechten – seinen Platz in der Flotte verdient. Ein 180° Feuerwinkel nach vorne runden die Ausstattung des Schweren Kreuzers ab.

Die U.S.S. Reliant Erweiterung:

Reliant Inhalt

Die Reliant, ein kleineres Föderations-Schiff der Miranda-Klasse, bringt neben ein paar Föderations Captain- und Crewkarten mit Khan Noonien Singh, dem vielleicht besten Star Trek Widersacher der TOS-Ära, eine neue Fraktion ins Spiel, die sog. Unabhängigen (Independent). Natürlich bekommt diese Fraktion eigene Karten, Upgrades usw..

Doch auch für die Föderation gibt es neue Crew- und Technikupgrades.

Außerdem kommt in der Erweiterung die Mission, mit der sich die Schlacht im Mutara Nebel und damit der entscheidende Moment aus Star Trek II nachstellen lässt.

Die Miranda-Klasse selber ist solide und besticht durch ihren großen vorderen (180°) und einen rückwärtigen Feuerwinkel.

Die Negh’Var und Valdore Erweiterungen:

Die anderen Fraktionen bekommen direkt einen echten „Heavy-Hitter“, also ein Schiff, welches ordentlich einstecken, vor allem aber deftig austeilen kann.

Die Negh’Var, das Flagschiff der Klingonischen Verteidigungsflotte in der Zeit von TNG/DS9, ist ein wahres Monster von Angriffs-Schiff (fünf Angriffswürfel und eine Spezialfähigkeit, die das teilweise Senken gegnerischer Schilde ermöglicht!), dem die romulanische Valdore-Klasse in punkto Feuerkraft und Beweglichkeit fast in nichts nachsteht.

Dennoch unterscheiden sich die beiden Schiffe von ihrer Spielweise deutlich.

Damit bildet sich für jede Fraktion bbereits zu diesem frühen Zeitpunkt ein bestimmter Spielstil heraus.

Romulaner und Klingonen bekommen zwar mit den Negh’Var- und Valdore-Klassen die beiden (vermeintlich) stärksten Schiffe bisher zugeteilt, dafür sind die zweiten Schiffe schwächer.

Die Gr’oth und Apnex Erweiterungen:

Sowohl die Gr’oth als auch die Apnex sind verhältnismäßig gläserne Schiffe, also Schiffe, die weniger durch Standhaftigkeit oder Feuerkraft überzeugen, sondern wegen der beigefügten Karten. Diese Schiffe können durch eine Salve größerer Schiffe oder mehrerer kleinerer durchaus in einer Kampfrunde vom Feld gepustet werden.

Dennoch können sie die verbleibenden Punkte einer Flotte gekonnt auffüllen und bestechen durch thematische Ausgestaltungen (Cyrano Jones Crew-Upgrade / Gr’oth) und interessante technische Upgrades (Muon Wave / Apnex).

Die Gr’oth wird zwar von manchen Spielern als potentielles Schwarm-Schiff angesehen, gehört aber im Grunde alleine wegen der Karte „Cyrano Jones“, mit der Tribbles (!) in das Spiel eingebracht werden können, schon in jede Sammlung.

Die romulanische Apnex, ein Forschungsschiff, bekommt extrem interessante (Technik- & Crew-)Upgrade-Karten, wobei ein Einsatz der besonders interessanten Karten auf anderen Schiffstypen mit drastisch erhöhten Preisen bezahlt werden muss oder gar unmöglich ist.

Das Dominion:

Die beiden ersten Dominion Schiffe sind beide eher träge was die Manövrierbarkeit angeht, dafür aber richtig zäh. Neben den ordentlichen, wenngleich auch nicht berauschenden Grundangriffswerten, kommen auch diese beiden Schiffe kommen wieder mit lohnenden Upgrade-Karten, die auch für Schiffe anderer Fraktionen durchaus interessant sind, daher.

So sind z.B. die Dominion Photonen Torpedoes besonders stark (und auch auf kurze Distanz einsetzbar).

Grade das Breen Schiff besticht durch die Energy Dissipator Waffen, die man aus den späten DS9 Staffeln kennt. Mit diesen Sekundärwaffen lassen sich Schiffe ausschalten und deren Schilde deaktivieren. Eine mächtige Fähigkeit!

Praktischerweise können Breen Schiffe mit unheimlich vielen Sekundärwaffen ausgestattet werden, was für Spieler die gegen eine Dominion-Flotte antreten immer wieder zu bösen Überraschungen führt.

Angenehmerweise sind im Erweiterungspack auch genug Karten und Marker enthalten um alle diese Spielsachen einsetzen zu können.

Die cardassianische Kraxon hat die Spezialfähigkeit, Schaden anderer Schiffe gegen die eigenen (starken) Schilde umzulenken. Ansonsten verfügt sie über einen großen Feuerwinkel (180°) und über eine starke Hülle. Ausgestattet mit einem satten Packen an Erweiterungskarten, gehört die Kraxon in jede Flotte des Dominions.

Der Dominionflotte fehlt es bis hier hin aber nicht nur an Vielfalt bei der Schiffsauswahl. Vielmehr haben sie einen großen Nachteil was ihre Captains angeht. Keiner von ihnen hat einen besonders hohen Captains-Skill, d.h. die Schiffe schießen alle sehr spät und keiner (!) von ihnen hat zu diesem frühen Zeitpunkt die Option, ein Elite-Talent zu wählen.

 

Welle 1:

Welle 1 brachte vier neue Schiffe an den Start.

STAW Welle I

Für jede der vier Fraktionen gab es eines:

5th Wing Patrol Ship (Dominion Jem’Hadar Attack Fighter aus DS9)

U.S.S. Defiant (Föderation, Siskos Schiff aus DS9)

I.R.W. Praetus (Romulanischer Warbird aus ENT)

I.K.S. Kronos One (Klingonen, Kanzler Gorkons Schiff aus Star Trek VI)

 

Die U.S.S. Defiant Erweiterung:

Defiant Inhalt

Die Defiant brachte mit den Captains Sisko und Kira, sowie je einem weiteren Worf und O’Brien sowie Jadzia Dax den ersten Schwung von DS9 Crewmitgliedern ins Spiel, außerdem runden mächtige (einzigartige) Elite Talente und Waffen- und Technik Upgrades (Quantum Torpedoes, Cloaking Device) den Inhalt ab.

Die I.R.W. Preatus Erweiterung:

Prateus Inhalt

Die Praetus, der romulanische Warbird aus der Serie ENT, kommt mit einer sehr starken Waffen-Karte, den cloaked mines (getarnte Minen). Hierbei handelt es sich im Grunde um eine leicht abgeschwächte Form der Antimatterie Minen aus dem Grundspiel, nur dass dieses Minenfeld eigene Schiffe nicht angreift!

Ein zur sinnvollen Verwendung der getarnten Minen notwendiger Minenfeld-Pappmarker, fehlt allerdings leider in dem Set.

Ein ärgerlicher Fehler, für den der Designer Andrew Parks aber die volle Verantwortung übernommen hat. Er hatte versäumt, um die Beigabe eines weiteren Markers in die Box zu bitten. In der sich ohne Weiteres noch Platz gefunden hätte auf dem Stanzbogen.

Andrew Parks hat sich dann aber ungehend darum gekümmert, dass es eine offiziellen Print-and-Play Druckvorlage gibt (zu finden auf dem BGG Forum) um dieses Versehen auszugleichen.

Zu gemachten Fehlern stehen und sich um eine möglichst unkomplizierte Lösung der durch sie entstandenen Probleme zu kümmern, ist die beste Art, mit Fehlern umzugehen.

Andrew Parks machte dies in herausragender Weise im AW-Forum bei Boardgamegeek.com, einem Forum in dem er auch Regelfragen beantwortet, eine vorläufige FAQ erstellt und updatet sowie hin und wieder Ausblicke auf die Zukunft des Spiels gibt. Daumen hoch für diesen Einsatz!

Die Kronos One Erweiterung:

Kronos One

Die Kronos One, ein Kreuzer der K’tinga Klasse, ist eines der interessantesten klingonischen Schiffe, zumindest von seinem Hintergrund her gesehen – und damit eigentlich für jeden Klingonenspieler ein Pflichtkauf.

Das Flagschiff von Kanzler Gorkon spielte in Star Trek VI eine zentrale Rolle und die Schiffsmodell kann wunderbar für das Kobayashi Maru Szenario eingesetzt werden.

General Changs Schiff aus Star Trek VI, der Kreuzer der getarnt feuern konnte, ist mittlerweile für eine spätere Welle angeküdnigt worden.

Was schade ist, ist dass die Schiffe Gr’oth und Kronos One das exakt gleiche Modell sind. Inkl. eines etwas dämlichen Fehlers an der Spitze der Miniatur, dort ist die Ausrichtung der Brücke falsch. Außerdem wäre es schön gewesen, wenn sich die Schiffe zumindest in der Bemalung unterschieden hätten.

Die 5th Wing Patrol Ship Erweiterung:

Patrol_Ship Inhalt

Das 5th Wing Patrol Ship ist das käferartige, lila Jem’Hadar Schiff aus DS9.

Es ist ein kleines Schiff, das nicht wirklich sehr stabil daherkommt. Da dem Dominion als Fraktion eh ein Schiff „fehlt“ (da die Fraktion ja im Starter nicht vertreten war), hätte man hier vielleicht her mit einem stärkeren Schiff gerechnet. Dafür sind Upgrades enthalten, mit denen die Schiffe die Schilde von Gegnern durchdringen können (Phased Polaron Beam).

Die Jem’Hadar Crew-Karten spiegeln sehr stimmungsvoll die Einstellung dieser von den Gründern für den Kampf erzeugten Soldaten wider. Dies wird insbesondere an der Upgrade-Karte „Suicide Attack“ deutlich, mit der ein Jem’Hadar Schiff einen Selbstmordangriff auf ein gegnerischen Schiff unternehmen kann und damit auch deutlich größere und stärkere Schiffe gefährden kann.

Anmerkung:

Positiv fällt auf, dass man eigentlich keines der Schiffe wegen der enthaltenen Karten o.ä. doppelt kaufen muss. Es reicht in jedem Falle aus, jedes Schiff einmal sein Eigen zu nennen und selbst ein auf bestimmte Fraktionen beschränkter Flottenaufbau erscheint sinnvoll möglich.

Das heißt nicht, dass es nicht Spaß machen kann, eine Flotte z.B. mit zwei Schiffen der Valdore-Klasse auszustatten. Es ist aber – anders als bei X-Wing – eben absolut nicht notwendig.

Grade auch, da die stärksten Karten der Erweiterungen – beginnend ab Welle 1 – zumeist einzigartig sein werden und damit nur einmal in einer jeden Flotte eingesetzt werden dürfen, wird ein Doppelkauf nicht so sehr forciert wie im anderen System.

Das Druckbild der späteren Karten ist besser, wie die Erfahrung nach aktuell zwei Wellen sagt. Auch das „Problem“ mit den in sich gebogenen Karten aus dem Starter setzt sich nur bedingt in den Wellen fort, so dass man eine positive Entwicklung attestieren möchte.

Zu beachten gilt ganz allgemein, dass die meisten Upgrade-Karten des Starters und der ersten acht Schiffe keine einzigartigen Karten sind, so dass man – anders als bei späteren Karten – mehrere von diesen Karten in seiner Flotte verbauen kann.

Auf dem US-Spielemarkt gibt es schon – in der Form von preorder-sheets – Ausblicke auf bis zu 9 Wellen, wobei sich die Anzahl der je Welle enthaltenen Schiffe nach Welle 4 auf lediglich 3 Schiffe pro Welle reduzieren soll. Rosige Aussichten für die Zukunft des Spieles.

Schiffe wie die U.S.S. Enterprise-E, die Voyager, aber auch neue Fraktionen wie die Borg, die Kazon und Spezies 8472 werfen ihre Schatten voraus. Sogar das Spiegeluniversum wird einen Auftritt haben! Man darf also gespannt sein.

 

Zunächst aber noch einen kurzen Ausblick auf die vier Schiffe der Welle 2:

Star Trek Attack Wing - Welle 2

I.K.S. Koraga (K’Vort-Klasse Schiff aus DS9 mit Worf und Kurn als Captains!)

U.S.S. Excelsior (Excelsior-Klasse, bekannt aus den Kinofilmen Star Trek III, VI mitsamt Captain Sulu!)

I.R.S. Vo (Romulanisches Scout Schiff aus der TNG Folge „Der Überläufer“, inkl. Admiral Jarok)

Koranak (Cardassianischer Kreuzer aus DS9, der neben starken Spielwerten auch mit Captain Gul Dukat und einer Tarnvorrichtung als Technik-Upgrade kommt!).

 

Mein Fazit:

Die acht parallel zum Starter Set erschienen Erweiterungen, sowie die vier weiteren der sog. 1. Welle, umfassen dem Grunde nach nur Schiffe, die man gut einbauen kann in seine Flotte(n).

Die ersten Erweiterungen lassen auf eine ausgewogene und langanhaltende Zukunft schließen. Während einige Schiffe des Initial-Releases sicherlich als Pflichtkäufe anmuten (Enterprise, Valdore, Negh’Var, Kraxon, Gor Portas) ergänzen auch die anderen Erweiterungen das Spiel lohend.

In Bezug auf Welle 1 dürften insbesondere die Defiant und die Kronos One den Sprung in nahezu allen Spielern und Sammlern in die Flotte(n) schaffen, aber auch hier kommen die beiden anderen Schiffe mit einer interessanten Mischung an Karten und Fähigkeiten, dass man keines der Sets als Fehlinvestition abtun sollte.

Sicherlich hätte man sich für das Dominion, welches eh mit einem Modell im Hintertreffen gewesen ist, ein stärkeres Schiff veröffentlichen können, als es hier geschehen ist.

Die nächsten beiden Wellen bringen aber zwei starke Schiffe für die Fraktion. Die Koranak, mit Gul Dukat und einem eigenen Cloaking Device, sowie ein Schachtkreuzer der Jem’Hadar werden dafür sorgen, dass die Fraktion des Dominions noch spielbarer werden wird, als sie es zur Zeit eh schon ist.