Star Trek Attack Wing: Card Packs Welle 1 – Teil 1: Federation Oberth Class

Eine neue Darreichungsform für Star Trek Attack Wing

Mit dem Erscheinen von Welle 31 von Star Trek Attack Wing (STAW) scheint es keine weiteren klassischen Einzelschiff-Blister mehr zu geben. Das Spiel scheint damit sein natürliches Ende erreicht zu haben. Zur Veröffentlichung sprach einer der Designer von einer geplanten Laufzeit des Spiels von ca. 30 Wellen. Mit den Schiffen aus den OP-Kits und den Reprints schien dieses Kontigent zunächst ausgeschöpft. Doch das Spiel geht in eine zweite Runde. Für Ende 2017 / Anfang 2018 wurde ein neues Starter Set angekündigt (Federation vs. Klingons) und eine Reihe weiterer neuer Produkte. Unter anderem sollten die Regeln neu zusammengefasst und verbessert werden. Und es zeigten sich erste Änderungen, an der Beschriftung und Anatomie der Spielkarten. Dazu gleich mehr.

Card und Faction Packs:
Wie im verlinkten Artikel bereits angedeutet, wird zukünftig die bestehende STAW-Flotte mit sog. Card Packs, kleinen Verkaufseinheiten ohne Schiffsmodell und überschaubarem Papp-Anteil, unterstützt. Die Sammlung wird mit Fraktions-Packs, Boxen mit jeweils vier Schiffen nebst Modellen, weiterentwickelt.

Die Card Packs erscheinen in Wellen, ähnlich wie die Schiffsblister früher, jedoch nicht monatlich. Sie wechseln sich anscheinend mit den Fraktions-Packs ab. Die erste Welle besteht aus vier Packs, für die nächsten Wellen sind dann jeweils zwei Packs angekündigt.


Die vier Sets der Welle 1 verstärken die vier großen Fraktionen des Spiels: Die Föderation erhält ein Set, welches an die Pegasus Erweiterung anknüpft: Oberth Class.

Die Romulaner erhalten mehr Material zum Prototype 01 mit dem Romulan Drone Ship Pack, einem Schiff aus der Archer Ära. Gleichermassen bekommen auch die Klingonen ein Schiff dieser Ära. Der Raptor Class Card Pack knüpft an die Somraw Erweiterung an.

Die bisher als recht schwach angesehene Dominion Dreadnought-Erweiterung erfährt quasi ein Upgrade mit dem Cardassian ATR-4107 Card Pack.

Beginnen wir mit der Föderation.

Oberth Class Card Pack:

Viele Spieler haben sich gewundert, als die USS Pegasus das Oberth Klasse Schiff wurde, was in einem Verkaufsblister erschien. Die meisten hatten wohl eher die USS Grissom aus Star Trek The Search for Spock erwartet. Und tatsächlich ist es dieses Schiff, was einen Löwenanteil am ersten Card Pack ausmacht! Das Set liefert 11 Karten und einen kleinen Papp-Marker-Träger.

Was das Set nicht liefert sind die Plastikteile eines Erweiterungs-Sets (Modell, Aufsteller). Das war klar. Aber was enttäuschend ist, ist die Tatsache, dass die WizKids dem Set kein Manöverrad beigelegt haben. Das gilt übrigens für alle Schiffe der ersten Card Pack Welle. Das ist einfach mega ärgerlich. Doch kommen wir zum tatsächlichen Inhalt des Sets.

Die Karten sind – wie der Name schon vermuten lässt – das Kernstück der Erweiterung: Das Set liefert eine benannte und eine generische Version der Klasse. Was das Set nicht liefert, ist eine Manöverkarte. Man fragt sich, warum die ausgespart wurde.

Die USS Grissom ist die erste Karte, der „neuen“ Version von STAW, die wir uns anschauen. Es fallen direkt einige Dinge auf: die Karte sieht von der Beschriftung her anders aus (siehe Schiffsfähigkeit) und die Punktekostenberechnung hat sich augenscheinlich von der altbekannten Formel (Spielwerte x2 = Schiffskosten) verabschiedet!
Die Schiffe werden (zum Teil) deutlich günstiger Schiff.

So kostet die Grissom (2 / 3 / 3 / 2) gerade mal 14 Flottenpunkte und ist damit gleich sechs Punkte günstiger als die Pegasus! Die generische Version verliert – wie gewohnt – einen Schildpunkt und ist zwei Punkte günstiger und landet bei schmalen 12 Punkten.

Das benannte Schiff verfügt wie gehabt über die Aktionen Ausweichen, Zielerfassung und Scan in seiner Aktions-Leiste und vier Upgrade Slots: Crew, Crew, Tech, Tech. Für ein reines Forschungsschiff sehr passend! Bei der generischen Version wird auf ein Crew Upgrade Slot verzichtet, was das Schiff als potentiellen Träger gleich zweier Tech Upgrades unschlagbar günstig (und damit durchaus interessant) macht. Im Vergleich kostet die generische Version, die bei dem Pegasus Set beiliegt und die gleiche Verteilung an Slots hat, direkt mal 18 Punkte!

Anmerkung: Ob das ein neues Muster wird, bleibt abzuwarten… Aber auf einmal scheinen auch die kleinen Schiffe durchaus spielbar zu werden und es entstehen dann wohl auch – ähnlich wie bei X-Wing – die Möglichkeiten Schwärme von Schiffen einzusetzen.

Doch werfen wir einen Blick auf die Schiffsfähigkeit der Grissom. Da sehen wir zunächst, dass viel mehr mit Fettdruck gearbeitet wird. Und Großbuchstaben. Beispielsweise:

WHEN THIS SHIP WOULD BE DESTROYED:

Außerdem mit Symbolen, statt Bezeichnungen im Kartentext (hier: Auxiliary Power Token (APT) Symbol statt der ausgeschriebenen Bezeichnung).

Auf den ersten Blick habe ich das Gefühl, dass das Spiel damit „leichter zugänglich“ gemacht werden soll. Aber ehrlich jetzt: Fettdruck und dauernde Großschreibung? Das sieht doch nach nichts aus. Und fühlt sich auch irgendwie seltsam an, so angesprochen zu werden. Die Verwendung von Piktogrammen lasse ich mir ja – aus Platzspargründen bspw. – gefallen. Aber die Ansprache mißfällt mir doch.

Anmerkung zum Thema „neue Optik“: Beim Ansehen der Karten der neuen Packs habe ich mich schon das ein oder andere mal gefragt, ob hier nicht der Eindruck entstehen kann, dass man seine „Leserschaft“ zu blöd für Textverständnis hält und daher auf CAPITAL LETTERING und Piktogramme ausweicht. Ich finde das jedenfalls nicht nur gelungen.

Doch weiter im Text. Die Schiffsfähigkeit der Grissom lehnt sich ganz klar an die Ereignisse des Films Star Trek The Search for Spock an: Wenn das Schiff zerstört wird, muss das angreifende Schiff entweder ein eigenes Crew Upgrade ablegen oder, falls es das nicht kann, einen APT neben sich platzieren. Damit kann es ein teurer Spaß werden, die Grissom aus dem All zu pusten. Jedenfalls solange man noch eigene Crew Upgrades mit sich führt. Der APT lässt sich da sicherlich besser verschmerzen. Aber ich frage mich, was die Fähigkeit abbilden soll, wo sie thematisch herkommt. Und da fällt mir doch auf, dass die „Fähigkeit“, eher zur Situation mit der klingonischen Entermannschaft auf der Enterprise passt, als Kirk diese mittels Selbstzerstörungssequenz vernichtet. Allerdings hat mich zwischenzeitlich der Neutrale-Zonen-Nutzer Skippy zurecht darauf aufmerksam gemacht, dass die Fähigkeit durchaus thematisch ist. Denn schließlich erledigt Captain Kruge seinen Bordschützen, nachdem dieser – entgegen Kruges Anordnung – die Grissom vernichtet, statt nur kampf- und fluchtunfähig zu schießen! So oder so: Für ein kleines Schiff ist es immer schön, Dinge zu haben, die andere Schiffe als reizvollere Ziele erscheinen lassen.

Kommen wir zum Personal und den Tech Upgrade Karten des Packs.

Captain J. T. Esteban ist der richtige Captain für die Grissom. Schließlich kommandierte er das Schiff ja auch in der Filmvorlage. Er kostet schlanke zwei Flottenpunkte und bringt es auf Skill 3. Er hat keinen allgemeingültigen Elite Talent Slot, darf aber ein extra für ihn beigelegten Talent – Captain’s Discretion – ausrüsten. Dieses kostet vier Punkte und darf als freie Aktion abgelegt werden (discard). Dann darf man die Aktion eines auf diesem Schiff Dienst versehenden Crew Upgrade ausführen. Estebans Captains Fähigkeit orientiert sich an seinem Schiff und zeigt den gleichen Auslöser (in der gleichen Form):

WHEN THIS SHIP WOULD BE DESTROYED:

Wird also Estebans Schiff zerstört, darf dieser bis zu zwei seiner Crew auf ein anderes befreundetes Schiff retten. Und das ohne Reichweitenbeschränkung und sogar dann, wenn das aufnehmende Schiff nicht die notwendigen (freien) Upgrade Slots hat. Das finde ich sehr gelungen und kann durchaus mächtig sein, um durch gezielte Vernichtung des Trägerschiffes, zwei potentiell starke Crew Mitglieder an ein Schiff zu bringen! Was auffällig ist, ist das Fehlen einer Reichweitenbeschränkung. Denn eine der Regelneuerungen befasst sich eben genau damit, die Reichweite von Karteneffekten über die von Waffenkarten bekannte „Reichweiten-Box“abzubilden. Ein erstes Beispiel dafür ist direkt unsere nächste Karte: Saavik.

Saavik kostet lediglich einen Flottenpunkt und darf, WHEN DEFENDING (also beim Verteidigen), falls sie in Reichweite zu einem Planeten ist, ein gewürfeltes Leer-Resultat in ein Ausweichen-Resultat verändern.
Anmerkung: Auch hier finden wir wieder den Fettdruck und die Großschreibung, sowie die Nutzung von Würfel- und Marker-Symbolen.
Die Reichweite der Kartenfähigkeit wird im Text nicht näher angeben, aber es findet sich die besagte kleine Box und diese zeigt: „1-2“. Damit weiß der Spieler (wohl intuitiv(er)?), dass er sich in Reichweite 1-2 zum Planeten-Marker befinden muss, um Saaviks recht starke Defensivfähigkeit nutzen zu dürfen.

David Marcus, der Sohn von Carol Marcus und Jim Kirk, kostet drei Punkte und darf anstelle eines anderen Crew Upgrades was man ablegen muss, selbst abgelegt werden (discard). Damit entspricht die Karte 1:1 der „Geschichte“ von Marcus aus dem Film. Sehr thematisch. Aber mit drei Punkte nicht unbedingt sehr günstig. Allerdings hat er noch eine zweite Verwendungsmöglichkeit: Man kann David Marcus auch ablegen, um seinem Schiff ein Ausweichen-Resultat hinzuzufügen. Dass auch diese Karte den großgeschrieben Fettdruck zur Beschreibung des Auslösers des Effekts verwendet, versteht sich von selbst. Gleiches gilt für die Verwendung von Symbolen, anstelle von Textbausteinen und Bezeichnungen.

Um deutlich zu machen, was sich ändert an der Darstellungsweise, wäre es fast wünschenswert einmal eine alte und eine neue Karte gegenüberzustellen. Also die neue Version einer Karte neben die alte Version einer Karte. Und diese Möglichkeit bietet uns das Set auch an. Denn hier befindet sich eine aktualisierte Version von Crew Riker. Dem Crew Riker, der zuvor in der Pegasus Erweiterung erschienen war. Also, nutzen wir die Gelegenheit und werfen einen Blick auf die beiden – links sehen wir den neuen William T. Riker und rechts den alten.

Die neue Anatomie ist, neben dem aufdringlichen großen Fettdruck, optisch gekennzeichnet durch Querstriche, die die einzelnen Kartenfähigkeiten voneinander trennt. Früher versuchte man das durch Absätze im Text kenntlich zu machen. Ob es das wirklich braucht, lasse ich mal offen.

In der ersten Zeile sehen wir eine neue Formulierung: „Modify the Captain Skill of the Captain equipped to this ship by + 3“, anstelle des „Your Captain’s Skill number is +3“.

Anmerkung: Das erscheint auf den ersten Blick wie eine unnütze Änderung, hat aber mit der Neufassung der Regeln zu tun. Dazu mehr, wenn wir das neue Starter Set besprechen!

Dann folgt wieder eine Zeile im großen Fettdruck, die die Auslösungssituation des Effekts beschreibt. Wird der Captain dieses Schiffes ausgeschaltet oder abgelegt, hat das Schiff immernoch einen Captain Skill von 5.

Auch hier wird der Text leicht angepasst. Gleiches gilt für die letzte Einsatzmöglichkeit der Karte: Erhält das Schiff einen Crit der Sorte Communications Failure oder Injured Captain, dreht man den Crit einfach um.

So sehen wir sehr deutlich, was sich ändert. Die Darstellung und die Formulierung werden „klarer“ gemacht. Beide Karten sind damit ohne Weiteres (weiter) spielbar, aber die neue Version gibt Ausblick auf einige Regeländerungen bzw -anpassungen, die da kommen werden.

Crew Riker ist und bleibt eine gute Karte, die man jetzt halt in zwei Versionen in seiner Flotte haben kann.

Der generische Federation Helmsman kostet drei Punkte und liefert eine Zusatzbewegung mittels Action. Man platziert dann einen APT neben das Schiff und darf dann ein Manöver mit der Geschwindigkeit 1 (Schwierigkeit: Weiß) ausführen. Ausgenommen sind aber 90°-Wendemanöver. Nur Geradeaus und leichte Kurve sind zulässig. Trotz diese Einschränkungen und Kosten sage ich: nette Karte!

Das vier Punkte schwere Comm Station Tech Upgrade zeigt Lt. N. Uhura (passenderweise in der Film Uniform) und gibt dem so ausgerüsteten Schiff zunächst einmal einen Crew Slot.

In der Aktivierungsphase darf man die Comm Station ausschalten (disable) um den Captain Skill eines befreundeten Schiffes in Reichweite (siehe Kästchen auf der Karte^^) für den Rest der Runde zu übernehmen! So kann man mal schnell aus einem Skill 9 Captain in der Flotte zwei machen. Vorausgesetzt, man ist in Reichweite 1-2 zueinander.

Genauso wie die folgende Karte, Close-Range Scan, zeigt die Comm Station ein neues Symbol in der linken Kartenumrandung. Dort, wo sich sonst manchmal das „einzigartig“ (unique) Symbol befindet, findet sich nunmehr ein kleines, graues Kreuz. Was es damit auf sich hat erfahren wir an dieser Stelle noch nicht, aber es liegt die Vermutung nahe, dass es sich um eine neue Art der Limitierung handeln dürfte.

Anmerkung: Das graue Kreuz wird in den neuen Regeln erklärt und limitiert den Einsatz einer so gekennzeichneten Karte auf ein Exemplar pro Schiff. D.h. mehere Schiffe der Flotte dürfen die Karte gleichzeitig spielen!

Close-Range Scan wird auch in der Aktivierungsphase ausgelöst und ermöglicht unter Umständen die Platzierung eines zusätzlichen Scan Markers. Und zwar für den Fall, dass das scannende Schiff eine Scan Aktion spielt, darf es einen Schildmarker ausschalten (disable) und dafür einen zweiten Scan Marker platzieren. Damit kann man dann schnell mal einem Schiff zwei Angriffswürfel nehmen oder aber einen Karteneffekt, wie etwa den von Mr. Spock, auslösen und trotzdem von der Würfelreduzierung profitieren, die ein Scan Marker bietet. Auf Anhieb wirkt die Karte zwar thematisch, aber spieltechnisch muss ich noch mal nachdenken, was man damit so anstellen könnte. Außerdem drängt sich die Karte mit drei Punkten und der Blockierung des starken Tech Slots auch nicht wirklich sehr auf.

Als krönender, thematischer Abschluss des Sets (jaja, Missionen gibt es leider keine!) liegt das Genesis Effect Tech Upgrade bei. Diese Karte liefert eine zwei Punkte teure Möglichkeit, eine Crew Karte billiger ins Spiel zu bekommen


Zu Spielbeginn (SETUP) packt man eine Crew Karte mit Kosten von maximal fünf Punkten unter dieses Upgrade. Befindet man sich im Spiel während der Endphase (END PHASE) in Reichweite zum (Genesis-) Planeten (Reichweite 1-3), darf man alle Schilde senken (disable) und die Karte umdrehen und seinem Schiff zuordnen. Dabei spielt es keine Rolle, was die Upgrade Leiste zu einem (weiteren) Crewmitglied sagt! Man packt statt dessen zwei Time-Token auf die Karte und kann das Crew Mitglied dann bei Gelegenheit einsetzen.

Das bildet den Genesis Effekt aus dem Film schön ab. Man findet also quasi ein verstorbenes Crew Mitglied, durch den Genesis Effect neu geboren, auf dem Planeten und dieses untersützt – nach kurzer Eingewöhnungsphase – dann die eigene Crew. Für zwei Punkte als Gag sicherlich spielbar, zumal man damit auch Crew auf ein bereits volles Schiff bekommen kann oder auf eines ohne Crew Slot (was dann aber einen Tech Slot haben müsste…).

Fazit:
So, da ist der erste Kartenpack des Spiels. Und was soll man sagen. Man bekommt… recht wenig für sein Geld.

Zwar sind die Kartendicke und auch die Qualität der Pappteile in Ordnung, aber irgendwie fehlt an allen Ecken und Enden etwas. Die Tatsache, dass kein Manöverrad beigelegt worden ist, wurmt mich einfach. Das hat sich auch im Vergleich zu früheren Verlautbarungen des Verlags zum Nachteil für die Spieler verändert. Denn zunächst war von einem Rad die Rede… Dann ist der Lieferumfang mit gerade mal 11 Karten sehr klein. Es fehlen dabei dann die Manöverübersichtskarte und eine Mission. Wo letztere sicherlich wegen Probespielen Arbeit gemacht hätte (wobei man hier auch einfach die OP Mission hätte nutzen können…), wäre es ein leichtes gewesen, die Manöverkarte beizulegen. Dass die notwendigen Token für Aktionen fehlen, überrascht schon garnicht mehr. Außerdem ist eine der 11 Karten dann auch nicht neu, sondern eine Aktualisierung einer bereits in dem Pack enthaltenen Crew Karte, auf dem der Kartenpack basiert (Crew Riker aus der Pegasus Erweiterung). Das ist im Grunde nicht schlimm, insbesondere weil es sich um eine starke und komplexe Karte handelt, aber es schmälert doch den eh schon mageren Anteil an neuem Spielmaterial in der Erweiterung.

Dann wieder gibt sich das Set große Mühe, thematisch zu sein. Das klappt mal Genesis Effect, David Marcus) und mal etwas mehr um die Ecke gedacht (Schiffsfähigkeit Grissom). Dennoch, der Versuch ist anerkennenswert und gelingt unter dem Strich. Thematische Ausgestaltung ist für mein Dafürhalten immer ein Pluspunkt in Sets.

Am Ende ist das Set nett und die meisten Fans der original Crew werden sicherlich mit der Anschaffung liebäugeln, schon weil damit dann die Filmsequenzen besser spielbar werden. Ein nettes Set, was aber nicht ganz das hält, was uns vom Verlag, zumindest zu einem frühen Zeitpunkt der Werbung, versprochen wurde.

WiP: die restlichen drei Sets der Welle werden nach und nach ergänzt. Hinweise zum Besprechungsupdate in der Neutralen Zone.