Operation Return – eine Rückkehr

— Begin Transmission to Starfleet Command, Commander Cut reporting —

Nachdem wir ja bereits im letzten Jahr die Operation Return in unserer Attack Wing Gruppe in einer modifizierten  XXL Version gespielt hatten, haben wir im neuen Jahr uns dieser Mission aus dem OP Kit 1 nochmals zugewandt.

Wieder mit mehr Punkten, aber diesesmal mit besseren Regelkenntnissen und getreuer den Regeln des Szenarios.

Unsere Mitspielerin hatte zwischenzeitlich ihr eigenes Starter Set erhalten und spielte (zusammen mit ihrem üblichen X-Wing/Attack Wing Mitspieler an ihrer Seite) die drei Schiffe aus dem Starter Set, für etwas mehr als 100 Punkte. Darin enthalten ein Elite Attack Die.

An ihrer Seite, als selbständiger Teil der ersten Flotte, führte ihr Mitspieler meine Krayton ins Feld sowie sein Weihnachtsgeschenk, seine eigene Miranda-Klasse, die U.S.S. Reliant unter Khan. Ebenfalls vertreten, ein eigener Elite Attack Die.

Dieser Mischung von Schiffen stellte sich eine pure Föderationsflotte entgegen.

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Die Original-Enterprise und die Defiant wurden von meinem Mitspieler geführt und waren bis an die Zähne hochgerüstet und voller Crew- und sonstiger Upgrade Karten. Ich selber füllte zwei Schiffe, Enterprise-D und die Excelsior mit Redshirts auf, in der Absicht schnellstmöglich DS9 in Beschlag zu nehmen. Beide Teile der Flotte verfügten ebenso über einen EAD.

Der Flottenaufbau führte – wie zu sehen – zu teilweise befremdlichen Bildern auf dem Spielfeld, welches aus meiner neuerworbenen (und bereits hier besprochenen) Weltraummatte bestand.

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Nachdem das Wurmloch, DS9 und die selbstreplizierenden Minenmarker platziert, die Flotten endlich zusammengestellt waren, begann die Schlacht um DS9 erneut.

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Auch wenn es mir gelang, mit der Excelsior und dem Transwarp Upgrade die ersten Sicherheits-Beamten auf DS9 zu beamen, gelang es der Föderationsflotte nicht direkt, die Kontrolle über die Station zu übernehmen, da es der Besatzung des romulanischen Kreuzers gelang, ebenfalls auf die Station zu beamen. Das sich anschließende Away Team Battle hatte keinen Sieger und dann traf die Verstärkung der 1. Flotte ein und der Untergang der Föderationsflotte begann.

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Die Excelsior warf sich todesmutig ins Getümmel gegen den Großteil der gegnerischen Flotte und auch wenn die Enterprise-D – ohne Rücksicht auf eigene Verluste durch das Minenfeld – preschte um dem geschundenen Kreuzer beizustehen, konnte sie dessen Untergang nicht verhindern, als auch die Krayton sich in den Kampf einmischte.

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Die Entscheidung, die Föderationsflotte aufzuspalten, war nicht glücklich. Während die Tinyprise und die Defiant unter Picard Katz und Maus mit der gegnerischen Enterprise-D spielten, rieb der Rest der Flotte die beiden Schiffe in der Nähe von DS9 auf und beamte eine erdrückende Übermacht an Crew und Captains auf die Station. Dort hielt sich Captain Sisko mit einer handvoll Sicherheitsbeamter (4x Red Shirt!) wacker, aber sein Untergang war nur eine Frage der Zeit. Immerhin konnte der Ferengi-Kreuzer ebenfalls besiegt werden.

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Während es dem hochgerüsteten Teil der Flotte gelang, die Reliant unter Khan und zuvor die Enterprise-D zu vernichten, so nahm die Flotte dabei jedoch auch genug Schaden, um einem Kampf gegen die sich bei DS9 neu gruppierten Gegner nicht mehr siegreich gestalten zu können.

Die Defiant machte zwar ihrem Ruf alle Ehre, wurde aber am Ende ein Opfer des sie verfolgenden Warbirds Khazara. Aber erst nach ein paar sehr spannenden Runden der Verfolgungsjagd, dem Einsatz von Minen, Torpedoes aus dem rückwärtigen Feuerwinkel und dem ersten Sensor-Echo eines Föderationsschiffes auf unserem Tisch!

Als der Khazara dann aber doch der tödliche Treffer gelungen war, haben wir zwar vergessen, dass Picard noch ein Cheat Death auf die Defiant hätte einsetzen können. Aber im Grunde war die Schlacht bereits geschlagen und – für uns und die Föderation – verloren.

Eine überlegene Streitmacht hatte DS9 inzwischen eingenommen und Captain Sisko und seine treuen Männer besiegt.

Zwar hatten die Schiffe der 1. Flotte allesamt keine namhaften, erfahrenen Captains mehr, während sie der Defiant nachjagten, aber der Sieg gehörte doch am Ende (verdient) Ihnen.

So ging für uns, die Föderation, das erste Attack Wing Spiel des jungen Jahres zwar verloren, aber wir alle waren einen epischen Spieleabend reicher. Immerhin ein Trost 🙂

Es hat super viel Spass gemacht. Und trotz meiner (zumindest in unser Gruppe allgemein) bekannten Abneigung gegen die Excelsior Klasse,

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hat sich dieses Schiff doch als eine lohnende Verstärkung der Föderationsflotte erwiesen.

Ich werde darauf hinwirken, dass wir beim nächsten Einsatz die Schiffe unserer Flotte etwas ausgewogener ausstatten. Und wenn ich meinen Reserve-Starter doch noch öffnen muss  😉

Der Teil der Flotte der die Tinyprise und Defiant umfasste verfügte quasi über alle besonderen Technik- und Waffenupgrades (Cloaking Device, Antimatter Mines) und Unmengen an Crew (Scotty, Sulu, O’Brien, Worf u.v.a.).

Der Enterprise-D blieben immerhin noch Quantentorpedoes und der Excelsior das Transwarp Drive Technik-Upgrade.

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Davon abgesehen brachten gute Übersicht, eine untypische Verlagerung des Würfelglücks (weg von mir und meinem Team!!!) und insgesamt gutes manövrieren kostete uns das Spiel.

Dennoch hatten wir viel Spass. Bei unserer nächsten Begegnung im Frühjahr kommt dann wohl OP 2 auf den Tisch… Wir bleiben gespannt.

– End Transmission to Starfleet Command –

Computerlogbuch, Commander Cut, Nachtrag:

Nachdem ich meine beiden Kreuzer verheizt hatte, übergab mir mein Mitspieler die Tinyprise…Keine gute Entscheidung des Flottenkommandos… 😉

Hier eine Polonese der Schiffe, die an diesem Abend unter meinem Kommando ihr nobles Ende fanden… 😉

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